Anfangszeit als Jungdomina – Ein Monat im Atrium
- Nica Éclat

- 21. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Bist du neugierig auf einen Blick hinter die Kulissen professionelle Dominanz – vielleicht als Gast oder du überlegst, Domina zu werden? Wenn du mehr suchst als Klischees, erzähle ich dir gern von meinem Einstieg als Domina im Atrium Berlin, von ersten Sessions und der Kunst der sinnlichen Führung.
An meinem ersten Tag im Atrium war ich ganz schön aufgeregt – und habe mich vor allem damit beruhigt, dass ich für diesen Tag noch keinen Gast geplant hatte. Es dauerte keine 15 Minuten, bis meine erste Session begann. Ein Spontangast, dessen Wünsche – Impact, CBT und Elektro – genau meinen Vorlieben entsprachen. Ein Glücksfall.Kurz noch bei der Kollegin das Erostim erklären lassen, einmal Lippenstift nachziehen, und dann begann meine erste professionelle Session. Die Chemie stimmte sofort. Wir hatten eine Menge Spaß, und dieser Gast wird mir für immer in Erinnerung bleiben. Ein Start, der mir deutlich gemacht hat: Ich bin nun wirklich Domina.

Bevor ich diesen Schritt gegangen bin, habe ich mich über Monate intensiv mit der Frage beschäftigt, ob professionelle Dominanz zu mir passt. In einem Workshop erhielt ich ein Feedback, das mich zunächst irritierte: Ich wirke kühl, einschüchternd, distanziert. Eigenschaften, mit denen ich mich selbst nie besonders identifiziert habe. Man empfahl mir jedoch, genau diese Ausstrahlung bewusst als Stilmittel zu nutzen. In der Praxis zeigte sich schnell, dass meine Dominanz eine andere Qualität hat. Weniger Härte um der Härte willen, mehr Ruhe, Sinnlichkeit und Präsenz. Eine Dominanz, die durch Aufmerksamkeit entsteht – und durch Kontrolle, die nicht laut sein muss.
Schon bei meinem ersten Besuch im Atrium wusste ich, dass ich hier richtig bin. Hinter der unscheinbaren Eingangstür eröffnet sich eine andere Welt: ein langer, dunkler Flur, gedämpftes Licht, leise Musik. Die Räume sind nicht nur ästhetisch, sondern funktional und vielseitig. Ich wähle sie je nach gewünschter Atmosphäre – sinnlich und elegant oder kühl und einschüchternd. Die Ausstattung bietet Raum für viele Fantasien: Vakuumbett, Latex-Leihe, Melkmaschine und weitere Spielmöglichkeiten, die präzises Arbeiten erlauben.
Ein wichtiger Teil meines Ankommens war das Team. Der Austausch mit erfahrenen Kolleg*innen, das gegenseitige Unterstützen, das gemeinsame Reflektieren von Sessions und Ideen – all das hat meine Entwicklung geprägt. Besonders die Gruppensessions im Rahmen der Spezials empfinde ich als bereichernd: Sie vertiefen nicht nur das Zusammenspiel, sondern schärfen auch den Blick für Dynamiken und Führung.
Mein Verständnis von Dominanz hat sich in dieser Zeit deutlich verändert. Hinter Bildern von Strenge, Strafe oder Unnahbarkeit liegt vor allem eines: Verantwortung. Führen, präsent sein, wahrnehmen. Eine gute Session lebt vom Beobachten – von Körperspannung, Atmung, Mimik. Von all den leisen Signalen, die zeigen, wann jemand bereit ist, sich wirklich hinzugeben.
Was Gäste bei mir erwarten können, ist ein bewusstes Wechselspiel. Sinnlichkeit, Freude am Teasen, am langsamen Herausfordern. Ich genieße es, wenn ein Gast sich mir anvertraut, wenn ich die Kontrolle übernehme und er sich – vielleicht ein wenig – lächerlich für mich macht. Ein wenig Sadismus, Freude am Schmerz, im Wechsel mit Sanftheit und Nähe. Ich fordere, aber ich überfordere nicht. Ich halte den Rahmen, in dem sich Hingabe sicher anfühlen darf.
Was oft unterschätzt wird, ist die emotionale Tiefe vieler Sessions. Fantasien bringen nicht nur Lust mit sich, sondern manchmal auch Scham oder Unsicherheit. Das Vorgespräch ist deshalb ein zentraler Teil meiner Arbeit. Wünsche klar zu formulieren, Grenzen zu benennen und Erwartungen abzustimmen, erfordert Mut – und genau diesen Mut begegne ich bei vielen meiner Gäste.
Auch heute bin ich vor einer Session manchmal noch nervös. In der Umkleide beginnt jedes Mal eine kleine Transformation. Und sobald ich den Raum betrete, bin ich ganz da – aufmerksam, fokussiert, präsent.
Mehr zu meiner Arbeit im Atrium Berlin hier: https://atriumberlin.com/crew/nica-eclat/
Wenn du neugierig bist, wie sich Kontrolle, Sinnlichkeit und feine Gemeinheit miteinander verbinden lassen, lade ich dich ein, Kontakt aufzunehmen. Ich freue mich auf unsere Begegnung.
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